Der vielfach mystifizierte Tod des KINO-Sängers, Dichters und Komponisten Viktor Zoj im August 1990 ließ ihn in Gestalt eines Halbgottes in den Himmel der russischsprachigen Kultur aufsteigen.
Aus Zojs Texten spricht eine Tiefe Traurigkeit. Die immer wiederkehrenden Motive und Versatzstücke seiner Liedertexte: Nacht, Tod, Krieg aber auch Liebe, Aufbruch erscheinen als Reaktion auf den Niedergang der spätsowjetischen Gesellschaft.